Kapitalmarktrecht

Aktuelle Beiträge mit Erklärungen und Hinweisen zu Themen und Bereichen des Kapitalmarktrechts

BaFin und Investmentsfonds aus Drittstaaten

Kann die BaFin Fonds aus Drittstaaten (also Staaten außerhalb der EU bzw. des EWR) in Deutschland anerkennen oder den Vertrieb hierzulande zulassen?   1. Grundprinzip: EU-Passporting vs. Drittstaaten-Regime a) EU-Passporting (OGAW/AIF mit EU-Zulassung) EU-OGAW-Fonds und EU-AIF dürfen in Deutschland und anderen EU-Staaten ohne zusätzliche nationale Genehmigung öffentlich vertrieben werden (sog. „EU-Passport“). Voraussetzung ist die Zulassung […]

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OGAW und AIF nach dem KAGB – verständlich erklärt für Privatanleger Orientierung im europäischen Fondsrecht mit Blick auf Europa und die USA 1. Einordnung: Warum unterscheidet das KAGB zwischen OGAW und AIF? Das deutsche Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) setzt zentrale europäische Vorgaben um und unterscheidet zwei grundlegende Fondstypen: OGAW (Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren) AIF (Alternative

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Swaps verständlich erklärt (auch die „komplizierten“)

Swaps verständlich erklärt (auch die „komplizierten“)   1) Was ist ein Swap? Ein Swap ist ein Tauschvertrag über Zahlungsströme (Cashflows) für eine bestimmte Laufzeit und einen bestimmten Nominalbetrag. Typischerweise werden Zinszahlungen, Währungszahlungen oder Renditen getauscht – oft ohne dass der Nominalbetrag tatsächlich fließt (Ausnahme: manche Währungsswaps mit Kapitaltausch). In der Praxis sind Swaps OTC-Derivate (außerbörslich),

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Aktien verstehen – und typische Fehler vermeiden

Aktien gelten für viele Privatanleger als solides Fundament des Vermögensaufbaus. Gleichzeitig zeigt die anwaltliche Praxis: Viele rechtliche Risiken werden unterschätzt – insbesondere bei Auslandsaktien, Depotfragen und der Durchsetzung von Aktionärsrechten. Dieser Beitrag richtet sich bewusst an Anleger, nicht an Kapitalmarktprofis, und erklärt verständlich, wo typische Probleme liegen – und wann anwaltliche Hilfe sinnvoll ist.

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Squeeze-out_ Was Minderheitsaktionäre wissen müssen

Squeeze-out: Was Minderheitsaktionäre wissen müssen – und warum sich rechtliche Prüfung oft lohnt   Wenn Großaktionäre Minderheitsaktionäre zwangsweise aus einer Aktiengesellschaft ausschließen, stehen viele Privatanleger plötzlich vor existenziellen Fragen:Ist die Abfindung fair? Habe ich Rechte? Lohnt sich ein Gerichtsverfahren überhaupt? Als auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierte Kanzlei beraten wir regelmäßig Anleger, die von einem sogenannten

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Börsengang für mittelständische Unternehmen

Börsengang für mittelständische Unternehmen – Chancen, Risiken und warum frühzeitige anwaltliche Beratung entscheidend ist Der Gedanke, mit dem eigenen Unternehmen an die Börse zu gehen, wirkt auf viele Unternehmerinnen und Unternehmer zunächst weit entfernt – fast wie ein Thema ausschließlich für Großkonzerne. Tatsächlich entscheiden sich jedoch immer mehr kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) für den

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Umwandlung von Genussrechten in Aktien – rechtliche Einordnung und Risiken für Anleger

Umwandlung von Genussrechten in Aktien – rechtliche Einordnung und Risiken für Anleger   1. Ausgangslage: Kapitalanlage über Genussrechte einer GmbH Viele Anleger haben sich in den vergangenen Jahren an GmbHs beteiligt, die mit Sachwerten werben – etwa mit Kautschukplantagen, Forstprojekten oder sonstigen Rohstoffinvestments. Häufig wurde das Kapital nicht über klassische Gesellschaftsanteile, sondern über Genussscheine oder

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Die stille Beteiligung an einem Immobilienunternehmen

Die stille Beteiligung an einem Immobilienunternehmen   Abfindung, Wartezeiten, Verzug und Zinsen aus Sicht von Privatanlegern Der hier geschilderte Fall ist klassisch für Immobiliengesellschaften mit stillen Beteiligungen: erhebliche Vermögenswerte in der Bilanz, aber akute Liquiditätsprobleme. Für betroffene stille Gesellschafter stellt sich die zentrale Frage: Wann bekomme ich mein Abfindungsguthaben – und was darf ich rechtlich

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