Kapitalmarktrecht

Aktuelle Beiträge mit Erklärungen und Hinweisen zu Themen und Bereichen des Kapitalmarktrechts

Stop-Loss-Order – Rechte, Risiken und Schadensersatz für Privatanleger

Wichtig für Privatanleger:
Die Stop-Loss-Order garantiert keinen bestimmten Verkaufspreis. Nach Auslösung wird regelmäßig eine unlimitierte Marktorder platziert. Bei starken Kursschwankungen oder geringer Liquidität kann es daher zu erheblichen Abweichungen kommen („Slippage“).

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Die Verwahrstelle bei Investmentfonds

Die Verwahrstelle bei Investmentfonds Aufgaben, Pflichten, Haftung und Anlegeransprüche nach dem KAGB 1. Begriff und Funktion der Verwahrstelle Die Verwahrstelle ist ein zentrales Schutzorgan im Investmentrecht. Sie fungiert als unabhängige Kontroll- und Verwahrinstitution eines Investmentfonds und soll sicherstellen, dass das Fondsvermögen ordnungsgemäß verwahrt, verwendet und überwacht wird. Rechtsgrundlage ist das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB), insbesondere die §§

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Die Rolle der Depotstelle (Depotbank): Welche Rechte hat der Privatanleger?

Die Rolle der Depotstelle (Depotbank): Welche Rechte hat der Privatanleger?   Einordnung und Bedeutung der Depotstelle Die Depotstelle – häufig auch Depotbank genannt – nimmt im deutschen Investment- und Kapitalmarktrecht eine zentrale Kontroll- und Schutzfunktion ein. Sie ist keineswegs nur technischer Verwahrer von Wertpapieren, sondern ein gesetzlich verankerter Gatekeeper, der im Interesse der Anleger handeln

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Depotübertrag, Verwahrstelle, Clearstream – was Anleger wissen müssen, wenn Wertpapiere „festhängen“

Depotübertrag, Verwahrstelle, Clearstream – was Anleger wissen müssen, wenn Wertpapiere „festhängen“   Warum dieses Thema wichtig ist:Viele Privatanleger gehen davon aus, dass ein Depotübertrag – etwa von einer deutschen Bank zu einer französischen oder europäischen Bank – eine reine Formsache ist. In der anwaltlichen Praxis zeigt sich jedoch regelmäßig das Gegenteil: Wochen- oder monatelange Verzögerungen,

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Börse verstehen – Anlegerfehler vermeiden

Börse verstehen – Anlegerfehler vermeiden   Wie das deutsche Börsensystem funktioniert und wann anwaltliche Beratung sinnvoll ist Viele Privatanleger investieren in Aktien oder Fonds, ohne das deutsche Börsensystem wirklich zu verstehen. Begriffe wie Prime Standard, DAX, MDAX oder SDAX klingen vertraut – ihre rechtliche und wirtschaftliche Bedeutung ist jedoch oft unklar.Gerade diese Wissenslücken führen in

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BaFin und Investmentsfonds aus Drittstaaten

Kann die BaFin Fonds aus Drittstaaten (also Staaten außerhalb der EU bzw. des EWR) in Deutschland anerkennen oder den Vertrieb hierzulande zulassen?   1. Grundprinzip: EU-Passporting vs. Drittstaaten-Regime a) EU-Passporting (OGAW/AIF mit EU-Zulassung) EU-OGAW-Fonds und EU-AIF dürfen in Deutschland und anderen EU-Staaten ohne zusätzliche nationale Genehmigung öffentlich vertrieben werden (sog. „EU-Passport“). Voraussetzung ist die Zulassung

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OGAW und AIF nach dem KAGB – verständlich erklärt für Privatanleger Orientierung im europäischen Fondsrecht mit Blick auf Europa und die USA 1. Einordnung: Warum unterscheidet das KAGB zwischen OGAW und AIF? Das deutsche Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) setzt zentrale europäische Vorgaben um und unterscheidet zwei grundlegende Fondstypen: OGAW (Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren) AIF (Alternative

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Swaps verständlich erklärt (auch die „komplizierten“)

Swaps verständlich erklärt (auch die „komplizierten“)   1) Was ist ein Swap? Ein Swap ist ein Tauschvertrag über Zahlungsströme (Cashflows) für eine bestimmte Laufzeit und einen bestimmten Nominalbetrag. Typischerweise werden Zinszahlungen, Währungszahlungen oder Renditen getauscht – oft ohne dass der Nominalbetrag tatsächlich fließt (Ausnahme: manche Währungsswaps mit Kapitaltausch). In der Praxis sind Swaps OTC-Derivate (außerbörslich),

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